Google und die Suchmaschine: 2 Tipps, die dir sofort helfen

Kristina Venus

Wie findet Google mein Unternehmen

Schon bei der Konzepterstellung und deinem Angebot geht es um deine Positionierung. Welches konkrete Problem löst du? 

 

Du kennst das selbst: Du hast ein Problem und suchst nach einer Lösung. Was machen die meisten Menschen? Sie googeln!

Was geben die Menschen in die Suchmaschine ein?

Stelle dir mal vor, du bist auf der Suche nach einer Handtasche. Wenn du jetzt den Begriff Handtasche in das Suchfeld bei Google eingibst, erhältst du derzeit 26,5 Mio. Einträge. Whow, das scheint ein Thema zu sein….

 

Ganz oben platziert siehst du bezahlte Anzeigen. Das sind Unternehmen, die zahlen Google Geld dafür, dass ihre bestimmte Seite ganz oben gezeigt wird.

 

Weiter darunter findest du untereinander verschiedene Seiten gelistet.

Wie entsteht die Reihenfolge der angezeigten Seite bei Google?

Warum wird eine Seite zum Beispiel ganz oben angezeigt (unter den Anzeigen). Ein ähnliches Unternehmen steht jedoch erst auf der zweiten Google-Seite?

 

Und hier sind wir schon mitten im Thema: Je besser eine Seite suchmaschinenoptimiert ist, desto größer ist die Chance, dass sie ganz oben im Google-Ranking platziert wird.

Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung = SEO?

Wie wertet Google nun die einzelnen Seiten aus? Was ist wichtig? Worauf musst du achten? Was beeinflusst den Ranking-Faktor?

  • Auch Google will gute Inhalte, also klare und konkrete Aussagen, welches Problem du löst und natürlich Mehrwert (das kennst du schon vom Social-Media-Marketing). Ohne Mehrwert interessiert sich niemand für deine Seite!

  • Ja, auch das Design ist wichtig. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Leser länger auf einer Seite bleibt, hängt auch mit dem Aussehen zusammen.

  • Die Ladezeiten!!! Wenn eine Seite zu lange lädt, dann springen die meisten Interessenten wieder ab.

  • Eine gute Internetseiten-Struktur (ist alles gut zu finden, logisch aufgebaut?)

  • Die Interaktionen der Leser zeigen an, wie groß das Interesse, bzw. der Nutzen ist

  • Die Aufbereitung der Texte

  • Die Link-Struktur

  • uvm.

Wie findest du nun heraus, ob die Menschen nach genau deinem Angebot suchen?

Da sprechen wir jetzt über keywords. Das sind Schlüsselwörter (übersetzt), Stichwörter, Suchbegriffe, die in der Suchmaske bei Google eingegeben werden. Wie oben in dem Beispiel: Handtasche. 

 

Diese Begriffe dienen dazu, dass Google anhand des eigenen Algorithmus die besten Ergebnisse ausspuckt. Macht ja auch Sinn und ist nutzerfreundlich. Denn suchst du nach Handtaschen und bekommst ganz andere Ergebnisse, wirst du diese Art der Suche nicht länger nutzen.

 

Dass Google die größte Suchmaschine der Welt ist (und zwischenzeitlich haben es zig andere versucht – vergeblich), zeigt, dass sie es wirklich drauf haben, die besten Ergebnisse zu liefern.

 

Nicht passende Suchergebnisse können aber auch mit einer zu weit gefassten Suche zusammen hängen. Also beim Beispiel der Handtasche: Wenn du auf der Suche nach einer Damen Handtasche aus Leder bist zum Umhängen, dann gebe dass auch genau so in das Suchfeld ein. Je konkreter du suchst, desto genauer die Ergebnisse!

Wie weiß ich, nach welchen Begriffen konkret gesucht wird?

Jetzt wird es spannend, denn wir gehen in die Praxis!

 

Ich möchte dir zwei der besten Keyword-Tools vorstellen, mit denen du in den nächsten Tagen recherchieren kannst:

 

Ubersuggest ist eine tolle Seite, die du kostenlos nutzen kannst (allerdings sind einige Funktionen in der Gratis-Variante eingeschränkt, wie auch die Suchanfragen).

 

Google Keyword Planner Dieses Tool kannst du nur nutzen, wenn du ein Google-Konto hast. Aber hier hast du natürlich direkt den Profi an der Hand.

Ich finde die Arbeit kombiniert mit beiden Seiten sehr aussagekräftig!

Bevor du aber direkt loslegst, HALT!

Was muss ich tun, bevor ich mit den Keyword-Tools arbeite?

Nimm dir mal eine gute halbe Stunde Auszeit. Und damit meine ich wirklich: Schalte alles störende ab. 

 

Dann notiere mal alle Stichwörter, die zu deinem Business passen. Die Notizen kannst du auf einem Blatt Papier machen oder digital. Ich empfehle die digitale Methode, um immer Zugriff darauf zu haben. Dort kannst du auch sortieren und musst nicht alles neu schreiben. Das geht in einer Excel-Tabelle sehr gut.

 

Das kannst du mehrmals wiederholen. So lange, bis dir keine Begriffe mehr einfallen. Also, lasse dir ruhig einige Tage Zeit.

Hast du die für dich passenden Begriffe gesammelt?

Manchmal sind wir betriebsblind, wenn es um die Beschreibung des eigenen Angebotes, der eigenen Dienstleistung oder des eigenen Unternehmens geht.

 

Daher mein Tipp: Wenn du alle Begriffe gesammelt hast, google mal alle. Und schau, welche Ergebnisse dir angezeigt werden.

 

Sind das alles Mitbewerber und bieten ähnliches an? Dann kannst du den Begriff auf der Liste lassen.

 

Haben die Ergebnisse hingegen gar nichts mit deinem Unternehmen zu tun, dann streiche sie von der Liste.

Beispiel für ein falsches Keyword

Ich hatte zum Beispiel mal „Netzwerk“ auf meiner Liste, da ich ein Netzwerk gegründet habe: Die Prime Time Heroes. Bei der Recherche kam ich schnell darauf, dass mit dem Begriff Netzwerk eher ein Netzwerk für Internet-, oder Telefonanlagen gemeint ist. Den Begriff habe von meiner Liste gestrichen.

 

Wenn du so deine Liste minimiert hast, dann kannst du mit den zwei Keyword-Tools starten.

 

Vielleicht hast du aber bei der Suche ja noch die ein oder andere Idee bekommen und deine Liste vervollständigt.

Wie arbeitest du mit den Keyword-Tools

Bei einer Excel-Liste kannst du wunderbar die Suchbegriffe kopieren und einfügen.

Ubersuggest

Bei Ubersuggest erhältst du folgende Suchergebnisse:

  • Suchvolumen: Wie oft wurde dieser Begriff in einem Monat gegoogelt? Das Suchvolumen sollte über 1.000 liegen.

  • SEO-Difficulty: SEO-Schwierigkeit; hier wird die eingeschätzte Konkurrenz in der organischen Suche angezeigt. Das sind die Mitbewerber, die nicht für ihre Listung Werbung geschaltet haben. Die Empfehlung: Der Wert sollte kleiner/gleich 35 sein

  • Paid Difficulty: Eingeschätzte Konkurrenz in der bezahlten Suche. Hier sind niedrige Werte für Online-Business-Einsteiger immer besser.

  • Cost per Klick (CPC): Wenn du bei Google eine Werbeanzeige schalten möchtest, siehst du hier, was du pro Klick bezahlst. Je höher hier der Wert ist, desto wertvoller ist das Keyword. D. h.: Ein niedriger Wert ist für dich besser. Jedoch bedeutet ein hoher Wert, dass dieser Begriff bereits funktioniert, da schon Mitbewerber da sind. Das musst du abwägen.

  • Scrollst du hier weiter herunter, findest du auch noch Alternativen oder vielleicht für dich sogar bessere Begriffe.

Google Keyword Planner

Bei Google Keyword Planner bekommst du diese Ergebnisse:

  • durchschnittliche Suchanfragen pro Monat (hier findest du immer von – bis-Angaben)

  • Wettbewerb: Es gibt hier nur hoch, mittel oder niedrig.

  • Gebot für obere Position (unterer Bereich): Wenn du eine Werbeanzeige schaltest, kannst du ganz oben oder eben im unteren Bereich angezeigt werden. Daher auch der niedrigere Preis als bei der nächsten Angabe:

  • Gebot für obere Position (oberer Bereich)

Du hast bei Google Keyword Planner noch auf der rechten Seite die Möglichkeit, deine Suche einzugrenzen. 

 

Da kannst du z. B. alle Marken ausgrenzen, wenn das für deine Suchanfrage keinen Sinn macht. Diese Funktion ist noch in der Beta-Funktion. Sprich, es ist eine Vorabfunktion und noch in der Testphase.

Die Auswertung beider Tools

Du kannst nun in deiner Excel-Tabelle hinter den jeweiligen Begriff die Auswertungen aus beiden Tools einfügen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Begriffe gut sind und welche gar nicht funktionieren werden.

 

Anfangs werden die vielen Zahlen und Angaben dich verunsichern. Aber du wirst sehen, je mehr du dich damit beschäftigst, umso klarer wird dir diese Arbeit.

 

Du wirst irgendwann erkennen, welche Begriffe eher für dich funktionieren und welche nicht.

Den ersten Schritt geschafft

Das reicht für´s erste. Nächste Woche erfährst du dann, wie du mit deinen ausgewählten Begriffen weiter fortfahren kannst, um mit deinem Unternehmen von Google gefunden zu werden.

 

Und das ist nur ein Faktor von sehr vielen. Die wichtigsten wirst du auf deiner Reise mit mir gemeinsam kennen lernen.

 

Wenn du Fragen hast, dann schreibe diese gerne in die Kommentare.

Fazit:

Damit dein Unternehmen von Google gefunden werden kann, hängt von unzähligen Komponenten ab. Und die ganze Wahrheit kommt nie ans Licht. Denn Google möchte natürlich auch, wie jede andere Plattform, dass du Anzeigen schaltest.

 

Aber, wenn du die Zusammenhänge kennen lernst und die einzelnen Schritte, um den Algorithmus von Google gut zu füttern, wirst du sehr schnell (innerhalb von zwei Monaten) schon die ersten messbaren Ergebnisse sehen.

 

Also, bleibe dran, denn es lohnt sich! 

 

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Umsetzung! Wenn noch nicht geschehen, dann trage dich hier im Newsletter ein, damit du keine Einträge mehr verpasst:

3 Replies to “Wie findet Google mein Unternehmen”

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